Brenner-Nordzulauf

Unter dem Brennerpass entsteht derzeit die weltweit längste unterirdische Eisenbahnverbindung für den Güter- und Personenverkehr. Der Ausbau der Eisenbahnachse Brenner bedingt leistungsfähige Zulaufstrecken. Die Neubaustrecken in Österreich sind größtenteils bereits fertiggestellt (bis Kundl) oder in konkreter Planung (bis Schaftenau). Der weitere Verlauf auf deutschem Gebiet führt durch das Inntal bis kurz vor Rosenheim. Neben Optimierungsmöglichkeiten an der Bestandsstrecke durch das Inntal werden Varianten für die Streckenführung für ein 3. und 4. Gleis untersucht.

Um den genauen Streckenverlauf der neuen Gleise im Inntal festzulegen, läuft derzeit ein Trassenauswahlverfahren, grenzüberschreitend durchgeführt von der Deutschen Bundesbahn (DB) und den Österreichischen Bundesbahnen(ÖBB). Rechtliche Grundlage hierzu ist das interministerielle Planungsübereinkommen zwischen Deutschland und Österreich ("Rosenheimer Vereinbarung" Juni 2012). Ein Element dieses Trassenauswahlverfahrens ist die Einbeziehung aller beteiligten Kommunen und Bürger.

Diese Einbeziehung erfolgt innerhalb folgender Gremien:
- Vier Gemeindeforen
- Ein Regionalforum
- Ein Regionaler Projektbeirat

Raubling ist vertreten im Gemeindeforum Nord 2. Mitglieder des Gemeindeforums Nord 2 mit jeweils fünf Vertretern je Gemeinde sind neben Raubling die Kommunen Samerberg und Neubeuern.

Der Dialog des Trassenauswahlverfahrens für eine Neubaustrecke zwischen Schaftenau (Österreich) und dem Bereich südlich von Rosenheim hat im Frühjahr 2015 begonnen.

Alle Protokolle der Foren zum Trassenauswahlverfahren finden Sie unter
 www.brennernordzulauf.eu

Mittwoch, 11 Januar 2017 08:08

Info- Veranstaltung "Brenner-Nordzulauf" in Raubling

Zum Thema "Brenner-Nordzulauf" veranstaltete die Gemeinde Raubling am 09.01.2017 einen Informationsabend für interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Gemeindehalle Raubling. Rund 300 Bürger waren dieser Einladung gefolgt. Bürgermeister Olaf Kalsperger skizzierte zunächst den bisherigen Planungsverlauf des Vorhabens bis zum derzeitigen Stand der Planungen.

Für Fragen und Anregungen der Anwohner standen anschließend Torsten Gruber, Projektleiter für den Brenner-Nordzulauf beim Bahn-Tochterunternehmen DB Netze sowie ein Vertreter der Österreichischen Bundesbahnen zur Verfügung.

 Zeitungsbericht im OVB

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