Brenner-Nordzulauf

Unter dem Brennerpass entsteht derzeit die weltweit längste unterirdische Eisenbahnverbindung für den Güter- und Personenverkehr. Der Ausbau der Eisenbahnachse Brenner bedingt leistungsfähige Zulaufstrecken. Die Neubaustrecken in Österreich sind größtenteils bereits fertiggestellt (bis Kundl) oder in konkreter Planung (bis Schaftenau). Der weitere Verlauf auf deutschem Gebiet führt durch das Inntal bis kurz vor Rosenheim. Neben Optimierungsmöglichkeiten an der Bestandsstrecke durch das Inntal werden Varianten für die Streckenführung für ein 3. und 4. Gleis untersucht.

Um den genauen Streckenverlauf der neuen Gleise im Inntal festzulegen, läuft derzeit ein Trassenauswahlverfahren, grenzüberschreitend durchgeführt von der Deutschen Bundesbahn (DB) und den Österreichischen Bundesbahnen(ÖBB). Rechtliche Grundlage hierzu ist das interministerielle Planungsübereinkommen zwischen Deutschland und Österreich ("Rosenheimer Vereinbarung" Juni 2012). Ein Element dieses Trassenauswahlverfahrens ist die Einbeziehung aller beteiligten Kommunen und Bürger.

Diese Einbeziehung erfolgt innerhalb folgender Gremien:
- Vier Gemeindeforen
- Ein Regionalforum
- Ein Regionaler Projektbeirat

Raubling ist vertreten im Gemeindeforum Nord 2. Mitglieder des Gemeindeforums Nord 2 mit jeweils fünf Vertretern je Gemeinde sind neben Raubling die Kommunen Samerberg und Neubeuern.

Der Dialog des Trassenauswahlverfahrens für eine Neubaustrecke zwischen Schaftenau (Österreich) und dem Bereich südlich von Rosenheim hat im Frühjahr 2015 begonnen.

Alle Protokolle der Foren zum Trassenauswahlverfahren finden Sie unter
 www.brennernordzulauf.eu

Donnerstag, 13 Oktober 2016 08:31

Optimierter Schallschutz für den Brennerzulauf

DB Netze lud am 18.10.2016 zur Dialogveranstaltung zum Thema Weiterer Lärmschutz für die Bahnstrecken München-Rosenheim-Kiefersfelden ein:

DB Pressemitteilung Infoveranstaltung 10 2016 Brennerzulauf

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