Erlebnis Moor

Vor der Ära des Torfabbaues waren die Raublinger Stammbeckenmoore ein großflächiger, geschlossener Hochmoorkörper. Dieser Urzustand lässt sich noch in der Sterntaler Filze, dem letzten nicht abgebauten Hochmoor nachempfinden.
Durch Trockenlegung und Torfabbau entstanden in den Hochmooren der Rosenheimer Stammbeckenmoore ökologische "Nischen" mit andersgearteten Lebensräumen.

Die Museumsnetzwerke Chiemgau und Rosenheim In den vergangenen Jahren haben sich – unterstützt durch LEADER-Förderungen – das Museumsnetzwerk Rosenheim und das Museumsnetzwerk Chiemgau gebildet. Im Hinblick auf ihre Sammlungen, ihre Präsentation und ihre Organisationsstrukturen sind die einzelnen Museen sehr unterschiedlich.

Einige sind kommunal oder staatlich getragen, andere von Vereinen und Ehrenamtlichen geführt. Durch den Austausch von Informationen fördern die Mitglieder sich gegenseitig, durch gemeinsame Projekte profitieren sie mitund voneinander. Dieses Jahr vernetzen sich die beiden Museumsnetzwerke zum ersten Mal, stark gefördert durch die Landkreise Rosenheim und Traunstein!


Die „Raublinger Stammbeckenmoore“ sind ein riesiger voralpiner Moorkomplex. Seit der Eiszeit wuchsen hier mehrere Meter mächtige Hochmoortorfe auf.


Vor rund 200 Jahren begann der Mensch wegen zunehmenden Energiebedarfs und Holznot den Torf als Energieträger zu nutzen und die Hochmoore des Raublinger Stammbeckens systematisch trockenzulegen und abzubauen.


Für Besucher und Naturliebhaber wurden zwei Moorstationen konzipiert. Sie ermöglichen schönste Mooreindrücke auf ökologisch verträgliche Weise, also ohne Störung der Tierwelt.


Haben Sie Lust, an einer Moorwanderung teilzunehmen? Ausgebildete Moorführer leiten Sie zu ausgewählt schönen Örtlichkeiten und Aussichtspunkten, von wo Sie intensive Moorerlebnisse mit nach Hause nehmen ohne die Tierwelt gestört zu haben.


Durch Trockenlegung und Torfabbau entstanden in den Hochmooren der Rosenheimer Stammbeckenmoore ökologische „Nischen“ mit andersgearteten Lebensräumen.